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Marke am Ton erkennen

Geschrieben am 16. Mai 2014
von André Brömmel

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Das visuelle Logo kennen viele. Das sog. Sound-Logo kennen alle. Ein gutes Beispiel, sich in die Köpfe der Zielgruppe förmlich hinein zu brennen, liefert Intel. In meinem Unternehmen ging dieser Karton mittlerweile durch 10 Hände, wurde mehrfach schon extern gezeigt und wird nicht weggeworfen, sondern steht im Regal. Warum? Weil’s außergewöhnlich ist und weil – es klingt profan – interessant ist, das Ding immer wieder zu öffnen und zu schließen.

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Wissenswert: Je mehr Sinneskanäle angesprochen werden, desto größer ist der „Lernerfolg“.
• Nur Hören 20%
• Nur Sehen 30%
• Sehen und Hören 50%
• Sehen, Hören und Diskutieren 70%
• Sehen, Hören, Diskutieren und selbst machen 90%

Anekdote am Rande: Wie der Zufall spielt, war heute ein IT-Lieferant im Haus, das für Intel u.a. die Produkte konfektioniert. Ihm ist der Karton bestens bekannt: Wenn seine Mitarbeiter morgens in die Verpackungshalle kommen und das Licht einschalten, bricht ein Gewitter der Melodie von Intel los. Für uns ist das witzig und nett, für die Mitarbeiter hingegen schon Stress. So unterschiedlich kann Wahrnehmung und Wirkung sein.

Punktmacher, unsere Werbeagentur, hat sich schon 2012 ein Soundlogo “gemixt”. Einfach auf den Punkt. Ein “Hammerschlag”. Zugegeben kein Vergleich zu einer Komposition eines Hans Zimmer, Yann Tiersen oder Howard Shore. Aber eben ein Unikat. Eben ein Punkt im Getümmel der Soundlogos: