Entscheidungskriterium „Nachhaltigkeit” bei der Wahl der Werbeagentur

André Brömmel, 7. Mai 2022
Auf den Punkt:

Die Auftragsvergabe wird verstärkt von Faktoren beeinflusst, die über Preis hinausgehen und Nachhaltigkeit bewertet. Der Grund: Auftraggeber wollen sich Kunden gegenüber „grün“ positionieren. Das schließt Lieferketten ein. Große Marken wir IKEA, Aldi u.a. haben längst die Latte für Lieferanten höher gelegt. Lieferanten/Unternehmen sollten diskutieren, inwieweit Nachhaltigkeit in deren DNA verankert und nach außen kommuniziert werden kann, um Auftraggebern die Entscheidung zu erleichtern.

1987 wurde die ISO 9001 eingeführt und diente dem Zweck, die Anforderungen von Auftraggeber:innen gegenüber Lieferanten in Form einer Zertifizierung sicher zu stellen. Unzählige weitere Zertifikate sind bis heute dazu gekommen. Darunter auch jene, die eine Verbesserung von Lieferketten, Verbräuchen und Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Soziales) erfordern. Auftraggeber:innen fordern schon jetzt von Lieferanten Nachweise zur Nachhaltigkeit ein. Es ist anzunehmen, dass sich dieser Trend verstärken wird.

 

Nachhaltigkeit ist bereits eine Marketinginstrument und wird daher in Preis, Place, Product und Promotion eingesetzt. Auftragnehmer:innen wie auch Auftraggeber:innen sind daher gefordert, substanzielle Beiträge zur Nachhaltigkeit zu liefern und zu belegen. Produktionsbetriebe haben es hier sicherlich schwerer, insbesondere ökologische Veränderungen herbeizuführen. Dagegen haben es Dienstleister leichter. Ein Grund, warum diese mit gutem Beispiel vorangehen müssen.

 

Die Positionierung aus 2012 der Werbeagentur Punktmacher GmbH trifft heute mehr denn je den Nerv der Zeit: Die Agentur für NACHHALTIGE Marketing-Kommunikation in den Branchen Bau, Architektur, Handwerk und Wohnen.

 

Punktmacher beantragt Mitgliedschaft bei PLANT-MY-TREE.

Neben einigen bereits umgesetzten Projekten, hat Punktmacher eine Anfrage bei PLANT-MY-TREE gesendet mit folgenden Worten:

 

Ich möchte im Rahmen unserer Möglichkeiten als Unternehmen etwas für die Nachhaltigkeit tun (Ökologie, Ökonomie, Soziales). Gründach, PV-Anlage, E-Auto, E-Tankstelle, Bienenhotel, Wildbeet etc. reichen weder uns noch dem Planeten. Das wollen wir an mehreren Stellen ändern. U.a. durch das Pflanzen von Bäumen.

Antragstext von Punktmacher André Brömmel

 

1 Projekt bei Punktmacher = 1 Baum

Für jedes erfolgreich umgesetzte Projekt, für das eine Projektnummer eröffnet wird, möchte Punktmacher zukünftig einen Baum pflanzen lassen – und auch in einem oder mehreren Team-Events selbst pflanzen. Das sind mehrere hunderte Projekte jährlich. Die Kosten dafür wird Punktmacher tragen und weiterhin kalkulieren wie bisher – ein Aufschlag auf Projekte wird es nicht geben. Vielmehr möchten wir, dass Unternehmen und Mitarbeiter sich viel bewusster für oder gegen Punktmacher entscheiden und bei dieser Entscheidung zukünftig neben fachlichen und qualitativen Aspekten auch das Engagement in Sachen Ökologie berücksichtigen.

 

Machen ist wie wollen. Nur krasser. Nach diesem Motto möchte Punktmacher in Zukunft noch stärker handeln und nachhaltige Pläne in die Wirklichkeit umsetzen.

 

Eine Auszeichnung in Sachen Nachhaltigkeit sorgt für einige Vorteile und differenziert das Unternehmen mitunter deutlich vom Wettbewerb.

Vorteile sind:

  • erhöhte Marktchancen durch attraktivere Angebote
  • höhere Kundenzufriedenheit
  • stärkere Differenzierung vom Wettbewerb
  • ggf. Durchsetzung höherer oder gleicher Preise
  • Möglichkeit, über nachhaltige Projekte berichten zu können
  • positiver Imageausbau und Imagegewinn
  • größere Chance der Weiterempfehlung durch Kunden
  • strategische Nutzung für Recruiting
  • u.v.m.

 

Es braucht Unternehmer wie auch Politiker, die zukünftig nicht fragen, ob etwas geändert werden soll, sondern Zeitpunkte definieren, wann es real sein soll.

Vorbei ist die Zeit des Zuschauens und der naiven Idee, es sei seit über 20 Jahren 5 vor 12 und würde die nächsten 20 Jahre mindestens noch so bleiben.

 

Nachhaltigkeit wird nicht Wachstumstreiber für einige Unternehmen. Nachhaltigkeit wird der Überlebenstreiber für die gesamte Menschheit. Wer glaubt, es könne noch ein wenig so weitergehen, der irrt.

André Brömmel, Geschäftsführer Punktmacher GmbH

 

7 Nachhaltigkeitstypen
Ströer definiert nach einer eigenen Studie sieben verschiedene Nachhaltigkeitstypen: Missionar:innen, Ästhetiker:innen, Verwerter:innen, Minimalist:innen, Erbauer:innen, Genüsslinge und Nachhaltigkeitskäufer:innen.

 

Herausfinden, welcher Nachhaltigkeits-Typ jeder ist.

Insgesamt lassen sich den 7 Nachhaltigkeitstypen (s. graue Box) bzw. Gruppen in Deutschland circa 33 Millionen Menschen zuordnen. Minimalisten beruhigen danach ihr Gewissen mit kleinen Maßnahmen. Das kann die Werkstofftrennung oder der Verzicht auf Plastik sein. Dagegen wollen Nachhaltigkeitskäufer:innen weiterhin konsumieren und berücksichtigen dabei verstärkt nachhaltige Produkte. Missionar:innen dagegen haben zum Beispiel Personen zum Vorbild und engagieren sich für den Schutz des Klimas, um dann weitere Personen zu motivieren, es ihnen gleich zu tun. (Quelle Ströer)

Würde Punktmacher sich bei den Nachhaltigkeitstypen einordnen müssen, wäre die Werbeagentur, die sich auf Bau, Architektur, Handwerk und Wohnen spezialisiert hat, wohl am ehesten die Missionarin. Ohne dabei ein konkretes Vorbild zu haben, geht es der Agentur darum, Unternehmen bzw. die Menschen, die in diesen arbeiten, zu motivieren, sich stärker für Nachhaltigkeit einzusetzen. Dabei gilt es, mit Argumenten zu überzeugen.

 

Punktmacher hat sich über Jahre den Ruf des Machers erarbeitet. Das darin implizierte Verhalten des Machens kommt uns beim Thema Nachhaltigkeit zugute.

André Brömmel, Punktmacher GmbH

 

Achtung Greenwashing

Der Begriff ist damit ausschließlich negativ konnotiert. In Sachen Kommunikation und Marketing müssen Marketingleiter, Geschäftsführer und Vorstände daher wichtige Dinge in der Formulierung von Werbebotschaften und Texten zum Unternehmen und Produkten berücksichtigen, damit die Marke nicht Falle läuft, des Greenwashing bezichtigt, oder gar überführt zu werden.

 

Greenwashing schadet Unternehmen, Marken und Mitarbeitern. Unternehmer, die sich getrieben fühlen, auch etwas zur Nachhaltigkeit beitragen zu müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren, sollten zuerst eine Strategie entwickeln und Mitarbeiter:innen motivieren, dieser zu folgen.

 

Die Marke nimmt Schaden, wenn Nachhaltigkeit zur Verkaufslackierung wird.

 

5 wichtige Tipps für mutige Unternehmer:innen, Marketer:innen und Kommunikator:innen, sich nicht des Vorwurfs des Greenwashings auszusetzen.

  1. Kunden:innen, Mitarbeiter:innen etc. ist seit Monaten/Jahren bekannt, dass die Unternehmensführung es in Sachen Nachhaltigkeit ernst meint, weil z.B. regelmäßig dazu klare Aussagen formuliert werden.
  2. Es braucht ein formuliertes Ziel, eine These oder bestenfalls eine Vision.
  3. Für die Umsetzung sind finanzielle wie auch personelle Ressourcen budgetiert. Intern finden dazu regelmäßig Besprechungen statt oder es werden Veranstaltungen besucht.
  4. Transparente, unverschnörkelte Kommunikation wird mit Fotos und Bildern untermauert und belegt, dass nicht nur Geld abgeführt wird, um einen Titel zu erlangen.
  5. Potenzielle Kunden:innen, Mitarbeiter:innen werden jederzeit eingeladen, über das Engagement mit dem Unternehmen zu sprechen.

 

Genug gequatscht – jetzt wird gemacht
Unternehmer:innen, Marketer:innen oder Führungskräfte, die mit Punktmacher sprechen oder arbeiten möchten, senden eine E-Mail an a.broemmel@punktmacher.de oder rufen den Geschäftsführer von Mo.-Fr. 7.00 bis 16.00 Uhr an unter +49 174 9756096.

 

Begriffsdefinition Greenwashing
Der Begriff Greenwashing (green = grün und washing = waschen/säubern) beschreibt den Versuch, sich durch Geldspenden für ökologische Projekte als umweltbewusst und umweltfreundlich darzustellen.

 

2 Tage „Sonderurlaub Nachhaltigkeit” zusätzlich für Mitarbeiter:innen bei Punktmacher

Seit 2021 erhalten Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, sich nachhaltig zu engagieren. Dazu hat die Geschäftsführung 2 Tage Sonderurlaub zur Verfügung gestellt, die frei zu gestalten sind. Einzige Aufgabe: egal, was es ist, es muss von Mitarbeiter:innen schriftlich dokumentiert und im Bild festgehalten werden. Das Prinzip dahinter ist bekannt: Tue Gutes und rede darüber. Zugleich aber ist es der Beleg dafür, dass Nachhaltigkeit nicht dem Zufall überlassen wird (s. Pkt. 3 in der Liste „5 wichtige Tipps …“. Die Tatsache, dass nicht alle Mitarbeiter:innen diese 2 Tage genutzt haben, zeigt, dass Nachhaltigkeit kein Projekt, sondern vielmehr eine persönliche Einstellung erfordert, der Mitarbeiter:innen oder Unternehmer:innen folgen möchten.

 

Mitarbeiter:innen gesucht, die Visionen haben und herausragend kommunizieren können.

Wer Punktmacher werden möchte, sendet einfach eine E-Mail an a.broemmel@punktmacher.de oder ruft den Geschäftsführer jederzeit, auch am Wochenende persönlich an unter +49 174 9756096.

 

André Brömmel, Geschäftsführer von Punktmacher GmbH und ausgewiesener Experte für Marke, Positionierung und Strategie in Marketing und Vertrieb.

André Brömmel, 7. Mai 2022
Auf den Punkt:

Die Auftragsvergabe wird verstärkt von Faktoren beeinflusst, die über Preis hinausgehen und Nachhaltigkeit bewertet. Der Grund: Auftraggeber wollen sich Kunden gegenüber „grün“ positionieren. Das schließt Lieferketten ein. Große Marken wir IKEA, Aldi u.a. haben längst die Latte für Lieferanten höher gelegt. Lieferanten/Unternehmen sollten diskutieren, inwieweit Nachhaltigkeit in deren DNA verankert und nach außen kommuniziert werden kann, um Auftraggebern die Entscheidung zu erleichtern.