4 Arten der Suche bei Google.

André Brömmel, 8. September 2020
Auf den Punkt:

Über welchen Blog-Beitrag, News, FAQ-Beitrag, Link im Social Media oder URL einer Unterlage ein Interessent auf welcher Webseite (mit „ei”) landet, ist nicht zu bestimmen. Aus diese Grund sollten sich Unternehmen frei machen von der Bürde, z.B. vor der Veröffentlichung eines komplexen Beitrags vorher „einleitende“ Beiträge erstellen zu müssen. Vielmehr gilt: einfach machen und sehen, was passiert.

Wenn Unternehmen ein „how to“ Video erstellen und damit Zielgruppen etwas erklären möchten, reicht ein einziges Video theoretisch aus. Weitere Videos sind für die Antwort nicht nötig. Das ist wichtig zu wissen, damit sich Unternehmen nicht zu viel vornehmen und verzetteln.

Um zu erfahren, wie sich das Wort „Nummerierung“ richtig schreibt, sucht eine Antwort und keine Abhandlung zum Thema. Es gilt, mit einem Klick zum Ziel zu kommen. 1 Frage. 1 Antwort. Fertig. Weitermachen.

André Brömmel

Die Idee, Suchergebnisse zu einem sog. informational search müssen aufeinander aufbauen, ist trügerisch.
In der Regel ist nicht vorhersehbar, über welche Suche, welchen Link oder welche Anzeige ein User auf welche Webseite einer Website landet. Daraus folgt: Es darf keine Didaktik (= Methode des Lernens) innerhalb einer kompletten Website konzipiert werden, um den Nutzen zu erkennen. Hingegen muss jede Webseite, also jede einzelne Unterseite einer Website in sich verständlich und aussagekräftig sein. Schließlich kann jede Webseiten für einen User der erste Kontakt zum Unternehmen sein.

Marktführer Google. 3,5 Mrd. Suchanfragen am Tag, über 500 Millionen davon wurden zuvor noch nie gestellt.

Es gibt nur 3 Arten von Suchen im Internet:

  1. Suche nach Informationen (sog. informational search)
  2. Suche nach Orten, Unternehmen, Adressen (sog. navigational search)
  3. Wunsch nach Transaktion (sog. transactional search)

 

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Zur Erläuterung:

Die Ergebnisanzeige bei der Suche nach Informationen sind häufig Blog-Beiträge, FAQ (Frequently Asked Questions) oder Wikipedia-Einträge. Diese Beiträge werden nahezu vorrangig behandelt und lediglich „überboten“ von Anzeigen. Ein Grund, warum es sich lohnen kann, auf Fragen wie „Was ist …?“ oder „Was bedeutet …?“ Google Ads (Anzeigen) zu schalten.

Dagegen werden bei der Suche nach Orten häufig Google My Business-Einträge oder Branchenverzeichnisse angezeigt. Wer z.B. nach „Punktmacher Werbeagentur“ sucht, findet dazu neben der Homepage Einträge von Xing oder Einträge in Telefon- und Branchenbüchern.

Marketing ist nicht Werbung. Die sog. 4P sind elementar für Unternehmen, die Produkte oder Leistungen anbieten.

Der Einfluss der Qualität eines Google My Business Profils (GMB) auf eine allgemeine Suche ist uns noch unklar. Klar dagegen ist, dass ein vollständiges GMB-Profil mehr Traffic erhält.

André Brömmel

Bei der Suche nach Transaktion werden Ergebnisse aus (Online-)Shops angezeigt sowie Testergebnis-Seiten (die nicht immer unabhängig sind). Häufig werden bei der Suche dann Begriffe wie „bestellen“, „kaufen“ oder „online“ ergänzt.

Zahlen zum monatlichen Suchvolumen bei Google
3,5 Milliarden Suchanfragen täglich sind es laut einer Präsentation auf der SEMrush Marketing Show, die im September 2019 stattfand. Die Zahl der davon erstmals gestellten Suchanfragen liegt bei 15 Prozent (= 525 Millionen Suchanfragen , die Google verarbeiten muss, die zuvor noch nie gestellt wurden).

Vorn ist, wer das beste Ergebnis auf die Suche der User liefert
Für alle 3 Formen der Suche bei Google, dem Marktführer, können Unternehmen Landingpages erstellen, um Kunden das perfekte Ergebnis auf deren Suchanfrage zu liefern. Das wird umso einfacher und ökonomischer für die Unternehmen, je mehr Bereiche über das CMS hinzugefügt und verändert werden können. Daher sollte es für jede Werbeagentur und Internetagentur obligatorisch sein, bei einem Auftrag für die Programmierung einer Website ein CMS zu integrieren.

Didaktik auf der einzelnen Webseite
Während die Website das Konglomerat bildet aus selbsterklärenden einzelnen Webseiten, sollte die einzelne Seite auf den User zugeschnitten sein und eine Didaktik (= Lehre vom Lernen; gemeint ist die Art und Weise der Informationsaufnahme durch den User) bzw. Struktur beinhalten, die den User von (oben nach unten) durch die Seite führt.

 

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Für eine erkennbare Informationsstruktur und zugleich positive Auswirkungen auf die Suchmaschine (Google) sorgen

  • Headline (H1)
  • Headline (H2)
  • Sublines
  • Bodycopy
  • Absatzüberschriften
  • Informationskästen
  • Aufzählungen
  • Zitate
  • Bilder mit erklärenden Bildunterzeilen (kurz BU)
  • (mehrere) call to action

wobei die Größen der einzelnen Elemente (also Schrift und Bild) die Priorität der Botschaft/Information erkennen lassen sollten. Die Funktion von Zitaten oder Informationskästen ist dabei, den User weiter ins Thema zu „ziehen“, bis das vom Unternehmen definierte Ziel der Webseite erreicht ist (Stichwort Conversion).

Zusammenfassung: Empfehlenswert für die Websites von Unternehmen sind neben vielen anderen diese Punkte

  1. Jede Webseite sollte in sich stimmig und die gesuchte Information ohne weitere Links liefern.
  2. Eine Unternehmenswebsite muss ein CMS (Content Management System) enthalten.
  3. Je nach Zweck der Website sollten Tools eingesetzt werden wie z.B.
    • Glossar
    • FAQ (Frequently Asked Questions)
    • Blog
    • Chat
    • Formulare
    • Shops
  4. Das Google My Business Profil sollte entsprechend der Website vervollständigt werden.
  5. Social Media Präsenzen, die auf die Website und zurück verweisen
  6. Newsletter können für Traffic sorgen und sollten bestenfalls über die Website initiiert werden
  7. u.v.m.

Die Entwicklung einer Website mit dazugehörigen Tools und begleitenden Präsenzen im Internet braucht ein koordiniertes Vorgehen.

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André Brömmel, 8. September 2020
Auf den Punkt:

Über welchen Blog-Beitrag, News, FAQ-Beitrag, Link im Social Media oder URL einer Unterlage ein Interessent auf welcher Webseite (mit „ei”) landet, ist nicht zu bestimmen. Aus diese Grund sollten sich Unternehmen frei machen von der Bürde, z.B. vor der Veröffentlichung eines komplexen Beitrags vorher „einleitende“ Beiträge erstellen zu müssen. Vielmehr gilt: einfach machen und sehen, was passiert.